Notfelle

Weil man nie weiß wie das Leben spielt...

Jeder weiß wie schnell es gehen kann. Es ereilt einen ein schicksalsschlag, man erkrankt oder es verstirbt jemand. In diesen Momenten stehen viele vor dem scheinbar unlösbaren Problem: Was tun mit den Katzen? Wie ihnen weiterhin gerecht werden?

Hier kommen wir als Züchter wieder ins Spiel. Wir versuchen in erster Linie nach einer Lösung zu suchen, bei der die Katzen in gewohnter Umgebung bleiben kann. Doch nicht immer gelingt dies. Dann nehmen wir wenn möglich die Katzen vorübergehend auf und/oder helfen bei der Vermittlung.

Auf dieser Seite findet ihr die Geschichten von aktuellen Notfellen.

Sie wollen einem Notfell eine zweite Chance geben? Dann bitte rufen sie uns an. Ob Notfelle aktuell zur Vermittlung stehen erfahrt ihr unter dem jeweiligen Beitrag.


Cheetah und Gigolo - die aktuelle Geschichte

Cheetah und Gigolo aus unserer Zucht sind vorerst bei uns in Quarantäne.

Ihrer Besitzerin geht es, aufgrund vieler privater Schicksalsschläge und Krankheit, psychisch sehr schlecht. Daher kamen die beiden ein wenig zu kurz und haben mehr zu Überforderung als zu Freude beigetragen.

Um der Besitzerin etwas Ruhe und Zeit für sich zu ermöglichen haben wir ihr die beiden erstmal abgenommen. Sie kann in den nächsten Wochen dann schauen ob sie die Katzen zurück holt oder ob sie sich dafür entscheidet das ich die beiden im Auftrag für sie vermittel.
Leider muss das, auf den ersten Blick schöne, Fell runter. Beide sind zu sehr verfilzt. Wir versuchen unser Glück erstmal selbst. Ansonsten wir beim Tierarzt Checkup direkt ein Termin zum Scheren gemacht.
Wir sind stolz auf die Besitzerin das sie sich Hilfe bei uns geholt hat und das sie diesen großen Schritt gegangen ist.

Wir denke jeder weiß was es bedeutet seine Tiere heraus geben zu müssen.

 

Neues zu Cheetah und Gigolo

Wir haben unser bestes gegen um den beiden eine Sedierung beim Tierarzt zu ersparen. Zuerst war Gigolo an der Reihe. Ihn hatte es besonder stark getroffen. Sein Fell war fast vollständig verfilzt. Lediglich die Kopf- und Rückenlinie, den Schwant und einen Teil der Beine konnten wir haarig belassen. Gigolo war sehr brav. Nicht ein ernsthafter Fluchtversuch war zu erkennen. Kein Kratzen und kein Beißen. Er forderte häufig kurze Pausen ein, welche wir ihm auch gewährten. Insgesamt dauerte das Ganze 4 Stunden. Gigolo trägt nun stolz seinen neuen Punker-Look.

Einen Tag später versuchten wir uns an Cheetah. Sie war deutlich skeptischer weil ihr das Geräusch der Schermaschine zu Anfangs etwas Angst machte. Ein Fluchtversuch wurde getätigt, bevor sie die Prozedur geduldig über sich ergehen ließ. Auch hier keine Versuche uns zu kratzen oder zu beißen. Cheetah mussten wir den Hals, die Brust und den Bauch bis zu den Schenkeln hinten komplett scheren. Das Fell hinten den Ohren musste ebenfalls geschoren werden und ein Teil der Hosen kam ab. Für ihre schicke Frisur benötigten wir 3 Stunden.

 

Beide haben alles gut überstanden und sind direkt nach dem Scheren wieder kuscheln gekommen. So chatakterstarke Maine Coons sind ein Traum! Die beiden bleiben nun noch einige Zeit in Lünen in Quarantäne. Wenn die Laborergebnisse ohne Befund sind, dürfen sie in Lünen das Haus nach und nach erobern.

 

 

Ob die beiden zur Vemittlung stehen werden oder zurück in ihr altes Zuhause können, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

 

Das Katzenzimmer in Lünen, in welchem die Beiden unter gebracht sind, wird aktuell renoviert. Cheetah erinnert uns immer wieder daran, dass es wichtig ist, auch mal ne Pause zu machen.

Es ist immer wieder schön zu sehen was für einen tollen Charakter die Maine Coon Katzen haben. Man bedenke das Cheetah und Gigolo erst ein paar Tage bei uns sind und trotz Renovierungsunruhe haben sie sich soooo schnell eingelebt.

Dies zeigt mal wieder wie wichtig auch der Charakter in der Maine Coon Zucht ist.